 | Geschichte und Statistik der
Diözese Innsbruck |
Der größte Teil des heutigen Gebietes der Diözese
Innsbruck gehörte lange Zeit zur Diözese Brixen. Erst nach dem Ersten
Weltkrieg im Jahr 1921 wurde eine „Apostolische Administratur
Innsbruck-Feldkirch“ errichtet, die den österreichischen Teil der Diözese
Brixen umfasste. Vier Jahre später erhielt der damalige Administrator
und Weihbischof Dr. Sigismund Waitz alle Vollmachten eines Bischofs.
 | Von der Administratur zur Diözese |
Am 15. Oktober 1938 schließlich wurde DDr. Paulus
Rusch zum Apostolischen Administrator ernannt, nachdem Sigismund Waitz
zum Erzbischof von Salzburg ernannt worden war. Während des Zweiten
Weltkrieges ruhten die Bemühungen, in Tirol eine eigene Diözese
einzurichten. Am 6. August 1964 schließlich wurde die bisherige
Apostolische Administratur zur Diözese Innsbruck erhoben. Am 26.
September desselben Jahres wurde Paulus Rusch zum ersten Bischof der Diözese
Innsbruck geweiht.
 | Das Gebiet der Diözese Innsbruck: |
Das Gebiet der Diözese Innsbruck entspricht nicht
den Landesgrenzen. Im Osten verläuft die Grenze zwischen den
Ortschaften Münster und Kramsach bzw. entlang des Ziller-Flusses. Die
übrigen Grenzen sind mit den Landesgrenzen identisch.
Die Bischöfe in der Geschichte der Diözese:
DDr. Paulus Rusch (1938 bis 1964 als Administrator der Apostolischen
Administratur Innsbruck-Feldkirch; 1964 bis 1981 Bischof der Diözese
Innsbruck)
Dr. Reinhold Stecher (1981 bis 1997)
Dr. Alois Kothgasser (1997 bis 2002)
Dr. Ernst Jäger (Diözesanadministrator von 20. Jänner bis 14.
Dezember 2003)
Dr. Manfred Scheuer (seit 14. Dezember 2003)
 | Die Diözese Innsbruck in Zahlen |
 | Auch wenn sich die Kirche nicht in Zahlen und
Fakten ausdrücken lässt, können sie doch dabei helfen, sich ein Bild
von der Vielfalt der Kirche zu machen. Stand: Ende 2007
Anzahl der Dekanate: 19
Anzahl der Pfarrgemeinden: 247
Anzahl der Seelsorgestellen: 39
Anzahl der KatholikInnen: 407.880
Anzahl der aktiven Diözesanpriester: 222
Anzahl der Ständigen Diakone: 60
Anzahl der PastoralassistentInnen: 40
Anzahl der PfarrkuratorInnen: 12
Anzahl der ReligionslehrerInnen: ca. 800
Anzahl der Theologiestudenten: 210
Anzahl der Priesterseminaristen: 19 (10 für die Diözese Innsbruck, 9 für
Feldkirche)
Anzahl der Mitglieder in Pfarrgemeinderäten: 3.085
Die Kirche als Dienstgeberin: |
Die Diözese Innsbruck beschäftigt rund 640
Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer in ihren Einrichtungen - von der
Pfarre über die Bildungshäuser bis zur Caritas.
Etwa 3.000 Männer und Frauen sind im weitesten Sinn im kirchlichen
Dienst beschäftigt. Dazu zählen etwa auch die Angestellten von
Ordensgemeinschaften, die ReligionslehrerInnen, Lehrer/innen und
Erzieher/innen an katholischen Privatschulen, Bedienstete der
Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck u.ä.)
In den Pfarrgeinden, Initiativen und Gremien sind mehr als 25.000 Frauen
und Männer ehrenamtlich engagiert. Sie halten das Glaubensleben
lebendig und leisten einen unverzichtbaren Beitrag für das
gesellschaftliche, kulturelle und wirtschaftliche Leben in Tirol. |
 | Rat und Hilfe |
Viele diözesane und kirchliche Einrichtungen bietet Rat, Unterstützung
und Hilfe in schwierigen Lebenssituationen. Das Angebot reicht vom Gesprächsangebot
in persönlichen Lebens- und Glaubensfragen über die Begleitung
sterbender Menschen bis hin zur Ombudsstelle bei Missbrauch und dem
vielfältigen Hilfsangebot der Caritas.
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(Link zur Diözese Innsbruck) |