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Wer kennt es
nicht, unser weitum berühmtes „Bergl“, den Imster Kalvarienberg? Mitten in der Stadt gelegen, umrahmt von zwei
tosenden Wildbächen, sagenumworbener Standort von uralten Kultstätten, Zentrum religiösen Lebens und
Brauchtums in der Karwoche und darüber hinaus.
Niemand, weder Einheimischer noch Gast, sollte es
verabsäumen, den Fußmarsch über das Bergl mit den Stationen eines Kreuzweges
auf sich zu nehmen, er wird nicht nur durch die reiz- und kunstvollen Kapellen und
Bildstöcke belohnt, welche die Stationen bilden und zum Verweilen
einladen.
In der Karwoche strahlt das Bergl, wenn ganz Imst den Kreuzweg beschreitet, eine besondere
Faszination aus, die es wert ist, miterlebt zu werden. Die Zeitspanne vom Palmsonntag bis
Karfreitag bildet den Kernbereich des religiösen Brauchtums in Imst. Den Beginn markiert
der Palmsonntag. Nach dem Gottesdienst geht man übers Bergl. Mit Palmsträußen,
Ölzweigen und Palmlatten von normaler Größe wird die Pestkapelle erreicht. Hier segnet
der Pfarrer die Palmlatten. Wohl einzigartig und eine Besonderheit sind die langen
Palmlatten.
Diese werden von Gruppen zusammengebaut und erreichen eine Länge von 30 bis 35 Metern.
Wegen der Größe können diese jedoch bei der Prozession nicht
mitgetragen werden!
Die Imster
haben einen Schatz schreibt
Bischof Dr. Reinhold Stecher:
Das älteste Christusmonogramm von Tirol. Das griechische R kombiniert mit dem Kreuz.
Dieser Stein hat Jahrtausende überstanden, auch die Zerstörung der ersten Kirche, die
auf dem Bergl stand. Und das sagt der stumme Stein von der Laurentiuskirche: Dieser Jesus
Christus lebt durch die Jahrtausende - lass mich im Glauben nicht drausbringen und
verwirren: Unser Erlöser lebt!

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