Was tun wenn ...

 

  

Ich möchte mein Kind taufen. Was muss ich tun?

Durch die Taufe wird ein Kind oder auch ein Erwachsener in die Gemeinschaft der Christen aufgenommen. Das Taufsakrament kann in jeder österreichischen Pfarre empfangen werden. Zur Anmeldung kontaktieren Sie ihre Wohnpfarre. In den meisten Pfarren wird geraten ca. 4-6 Wochen vor dem geplanten Termin mit der Pfarre Kontakt aufzunehmen. Um die genauen Anforderungen zu erfahren wenden sie sich direkt an die Pfarre.

Allgemein bedarf es jedenfalls folgender Dokumente bei der Anmeldung zur Taufe:

- Geburtsurkunde des Täuflings
- Meldezettel des Täuflings
- Taufschein oder Taufbestätigung der Eltern (falls vorhanden)
- Heiratsurkunde und Trauungsschein der Eltern (falls verheiratet).

Der Taufpate ist mitverantwortlich für die christliche Erziehung des Täuflings. Der Pate muss getauft, gefirmt und Mitglied der römisch-katholischen Kirche sein. Genaue Anforderungen erfahren sie in der Pfarre. Der Taufpate muss folgende Dokumente zur Anmeldung mitbringen:

- Taufschein oder Taufbestätigung
- Trauungsschein (falls verheiratet)

Wenn die Taufe nicht in der Wohnpfarre (Wohnsitz des Täuflings) vorgenommen wird, ist eine schriftliche Einverständniserklärung von der Wohnpfarre einzuholen.

 

Wie geschieht die Vorbereitung meines Kind auf die Erstkommunion?

Die Kinder der 2.Klasse Volksschule werden gemeinsam zur Erstkommunion geführt. Die Vorbereitung beginnt jeweils im Herbst und findet in Kleingruppen mit Tischmüttern unter Leitung des Pfarrers oder Diakon/Pastoralassistenten statt. Die Termine werden im Religionsunterricht bekannt gegeben.

Ich möchte mich firmen lassen. Was muss ich tun?

Jugendliche ab dem 12. Lebensjahr können das Sakrament der Firmung empfangen. Grundsätzlich werden bei uns die Kinder der dritten Klassen (7 Schulstufe) gefirmt. Alle Jugendliche werden von uns persönlich angeschrieben und zur Firmung eingeladen. Die Anmeldung findet immer im November statt. Im Jänner beginnt dann die Firmvorbereitung in Gruppen mit höchsten 6 Firmlingen und wird von einer Firmhelferin oder Firmhelfer (auch mehrere) begleitet.. Zur Anmeldung ist das Firmungserhebungsblatt und ein Taufschein oder Taufbestätigung notwendig.

Der Firmpate / die Firmpatin muss, um das Patenamt übernehmen zu können, das 16. Lebensjahr vollendet haben, selber katholisch und voll in die Gemeinschaft der Kirche eingegliedert sein, also getauft und gefirmt sein. Er / Sie darf nicht aus der Kirche ausgetreten (oder ausgeschlossen) sein und soll aktiv an der Entwicklung des Glaubenslebens des jungen Menschen mitwirken können, was eine eigenes aktives Glaubensleben erfordert. Es ist empfohlen, dass diesen Dienst - so es sinnvoll und möglich erscheint - derselbe Mann / dieselbe Frau übernimmt, der/die bereits bei der Taufe das Patenamt wahrgenommen hat.

Erwachsene, die sich firmen lassen möchten, wenden sich bitte an den Pfarrer ihres Vertrauens bzw. ihrer Wohnpfarre.


Ich möchte kirchlich heiraten. Was muss ich tun?

Die Anmeldung zur kirchlichen Trauung sollte frühzeitig geschehen. Nehmen sie mindestens 3 Monate vor dem geplanten Termin Kontakt mit der Pfarre auf.

Für die Aufnahme des Trauungsprotokolles ist das Wohnpfarramt der Brautleute zuständig. Folgende Dokumente sind jedenfalls zur Anmeldung mitzubringen:

- Taufschein der Brautleute (dieser wird von der Pfarre ausgestellt, in der man getauft wurde)
- Geburtsurkunde der Brautleute
- Meldezettel
- Lichtbildausweis (oder Staatsbürgerschaftsnachweis) der Brautleute

Wir empfehlen Ihnen auch den Besuch der Brautleutetage. Die Termine sind auf der HP des Familienreferates unserer Diözese www.dibk.at/familienreferat ersichtlich.

Infos zur standesamtlichen Eheschließung gibt es auf www.help.gv.at .

Was ist bei der Beichte zu beachten?

In der Feier des Bußsakraments geschieht die Versöhnung mit Gott und der Kirche. Gläubige, die ihre Sünden bereuen und bekennen sowie den Vorsatz zur Besserung haben, erlangen durch den Dienst des Priesters die Verzeihung ihrer Sünden. Das Bußsakrament erfolgt in der Regel in Form der Einzelbeichte, oft im Beichtstuhl oder im Aussprachezimmer. Das Bußsakrament wird in jeder Pfarre angeboten, entweder gibt es extra Beichtzeiten in der Pfarrkirche, oder Sie vereinbaren mit Ihrem Pfarrer einen Termin. (Siehe auch unter Gottesdienste)



Was ist bei der Krankensalbung zu beachten?

Das Sakrament der Krankensalbung kann jedem Gläubigen gespendet werden, der aufgrund von Krankheit, Unfall oder Altersschwäche in Gefahr gerät. Bitte melden Sie sich in der Pfarre, wenn Sie oder einer Ihrer Angehörigen oder Freunde das Sakrament der Krankensalbung empfangen möchten, damit ein Termin vereinbart werden kann. Zusätzlich gibt es in vielen Pfarrgemeinden ein sogenanntes Krankenfest, bei dem alle die krank sind, dieses Sakrament empfangen können.



Wie kann ich in die kath. Kirche bzw. wieder in die kath. Kirche eintreten?

Um in die katholischen Kirche ein- bzw. wieder einzutreten, wenden Sie sich am besten an einen Priester in ihrer Wohnpfarre, an einen Seelsorger ihres Vertrauens oder an das Ordinariat ihrer Diözese.

Die Aufnahme bzw. Wiederaufnahme in die römisch-katholische Kirche erfolgt beim jeweiligen Wohnpfarramt. Von dort aus wird ein Ansuchen an den Bischof gestellt.

Mitglieder der katholischen Kirche haben besondere Rechte und auch Pflichten. So zählen der Empfang der Sakramente (kirchliche Trauung, Krankensalbung) sowie das Recht auf Ausübung von Ämtern und Diensten, wie z.B. Patenamt bei der Taufe oder Firmung, zu den Rechten kirchlicher Mitglieder. Zu den Pflichten zählt z.B. die Abgabe des Kirchenbeitrags.


Was hat es mit den Kirchenbeitrag auf sich?

Mehr finden Sie unter dem folgenden Link Kirchenbeitrag.



Ich suche Daten verstorbener Verwandte/Ahnen. Wo kann ich mich hinwenden?

Persönliche Daten von Katholiken, die in Österreich geboren wurden, stehen in den Matrikenlisten der Pfarren.

Der Benützungsmodus der Altmatriken ist in den österreichischen Diözesen aufgrund der variierenden Situation der Verwahrungsstandorte nicht einheitlich geregelt und weicht mitunter von Diözese zu Diözese ab. Tipps zur Familienforschung und Hinweise zur Benützung der Matrikenarchive finden Sie auf der Website www.kirchenarchive.at 

(Beachten Sie dabei, dass die Diözesangrenzen nicht in jedem Fall mit den Grenzen der österreichischen Bundesländer übereinstimmen.)

 

Was ist bei einem Sterbefall zu beachten?

Nehmen Sie mit unseren Bestattungsinstituten (Bestattung Praxmarer GmbH, Imst, Th.-Walch-Str. 4, Tel. 64250 bzw. Der Fährmann, Bestattung und Trauerrituale Bernhard Schöpfer OG, Telfs/Zweigstelle Imst, Ing. Ballerstr. 12, Tel. 0664/1959960) Kontakt auf. Die Bestattungsinstitute kümmern sich mit Ihnen um alles andere. Wegen dem Sterbegottesdienst und deren Gestaltung kommen Sie bitte zu uns.